Epigenetik
Wissenschaftler gingen bisher meist einhellig von der Unveränderbarkeit des genetischen Codes aus. Sprich, wer eine genetisch fixierte Erkrankung zu erleiden hatte, der war auf Gedeih und Verderb dem Schicksal ausgeliefert.
Die Forschungen der vergangenen Jahre deuten jetzt allerdings darauf hin, dass der genetische Code mit einer angestrengten Verhaltensänderung zu modulieren ist.
Es ist also möglich ein scheinbar genetisch fixiertes Muster umzutrainieren. Dabei bleibt eine gewisse genetische Stabilität erhalten. Dies ist wichtig, weil sonst alle Veränderungsprozesse zu genetischen Wandlungen ungeahnten Ausmaßes führen würden, die in der Folge das gesamte System destabilieren könnten.
Die epigenetische Wandelbarkeit des Gencodes bedeutet aber auf der anderen Seite, dass BIOTRAIN die Zeichen der Zeit richtig erkannt hat und durch Lebenstraining tatsächliche Veränderung in bisher unbewussten Bereichen der Lebensführung herbeiführen kann, selbst wenn ein bisher scheinbar inerter Gencode dagegenstehen wollte.
Neuste epigenetische Forschungen zeigen, dass Acetylisierungs- und Methylierungsprozesse des Genmaterials Einfluss auf die Entstehung von Krebs haben. Damit eröffnen sich weitere Wege im Kampf gegen den todbringenden Tumor. Über die medikamentöse Option wird noch viel gesprochen werden in den nächsten Jahren. Bereits jetzt existieren Pharmaka, die die Hypermethylierung bremsen können. Trotzdem sind sie nur ein extrinsisches Instrument, das im Gegensatz zum gezielten intrinsischen Training begrenzt und nebenwirkungsreich bleiben wird.
Die intrinsische Modulation (siehe auch Orbits of Presence) von Verhaltensmustern wird künftig als nebenwirkungsfreies Werkzeug eines lebenslangen Lernprozesses große Wirksamkeit entfalten. Mit Biotrain-Konzepten wird diese Form der Selbstverbesserung prozesshaft dargestellt und kann von unseren Trainern in fast allen Lebensbereichen erfolgreich eingesetzt werden.


